Generalversammlung der Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Vörden

Die Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Vörden hielt am 03.01.2026 ihre diesjährige Generalversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Vörden ab. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt und nahmen an der Versammlung teil.

Die diesjährige Generalversammlung hatte dabei eine besondere Bedeutung: Erstmals nahmen auch die neu in den Verein aufgenommenen Frauen offiziell an einer Generalversammlung teil. Durch diese Neuaufnahmen verzeichnet die Schützenbruderschaft so viele neue Mitglieder wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr. Allein aus diesem Grund blickt der Verein positiv und zuversichtlich in die Zukunft.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand wurde auf das vergangene Schützenjahr zurückgeblickt. Dabei standen insbesondere die durchgeführten Veranstaltungen sowie das Engagement der Mitglieder im Mittelpunkt. Der Vorstand dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit.

Ein besonderer Punkt der Tagesordnung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Für 30 Jahre Zugehörigkeit zur Schützenbruderschaft wurden Jürgen Lust, Nicolo Terranova, Stefan Jan Schmidt und Thorsten Lammert geehrt. Eine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Ferdinand Lessmann, Jürgen Gründer, Marcus Kaiser, Michael Breimann und Ralf Hecker. Bereits 50 Jahre gehören Georg Schmereim, Heinrich Köhne und Ludwig Krome der Bruderschaft an. Der Vorstand würdigte ihre langjährige Treue und ihren Einsatz für das Vereinsleben.

(vl. Jungschützenoberst Kris Remmert, Marcus Kaiser, Ferdinand Lessmann, Heinrich Köhne, Jürgen Lust, amtierender König Dietmar Haneke, Jürgen Gründer und Michael Breimann)

Darüber hinaus konnte Schießmeister Mario Schoppmeier im Verlauf der Versammlung insgesamt 17 verschiedene Schießurkunden an verdiente Mitglieder verleihen.

Wechsel im Geschäftsführenden Vorstand

Des Weiteren verabschiedete sich Thorsten Hölting nach über 30 Jahren Vorstandsarbeit aus dem Vorstand der Bruderschaft. Das Amt des Kassierers hatte er davon 20 Jahre inne. Paul Elsing, Oberst der Altschützen, dankte ihm herzlich für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und sein großes Engagement für die Schützenbruderschaft. Im Rahmen der Vorstandswahlen wurde zudem Jan Hachmeier zum neuen Kassierer der Bruderschaft gewählt. Weiterhin wurde der Oberst der Altschützen Paul Elsing in seinem Amt für weitere 2 Jahre bestätigt, ebenso wie der Schriftführer Tobias Schwarze. Der Oberst der Jungschützen, Kris Remmert, wurde bereits auf der Jungschützenversammlung im November 2025 für weitere 2 Jahre in seinem Amt bestätigt.

(vl. Schriftführer Tobias Schwarze, Oberst der Altschützen Paul Elsing, ehemaliger Kassierer Thorsten Hölting, neuer Kassierer Jan Hachmeier und Jungschützenoberst Kris Remmert)

Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die zukünftigen Aktivitäten und Planungen. Hier wurden anstehende Termine und Vorhaben besprochen. Besonders ging es um das Schützenfest, dass vom 26.06. – 29.06.2026 gefeiert wird.

Zum Abschluss bedankte sich der Vorstand bei allen Anwesenden für ihr Interesse und ihre Unterstützung. Die Generalversammlung endete mit einem positiven Ausblick auf das kommende Schützenjahr.

 

Schützenfestnachfeier im Altenheim

Am Samstag, 13. September 2025, wurde die Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Vörden e.V. zu einer besonderen Schützenfestnachfeier in das Albert-Schweitzer-Haus in Vörden eingeladen.

Der Wunsch, die Feier dort auszurichten, kam von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses selbst, da die amtierende Königin Karin Haneke dort arbeitet. Viele hatten sich schon lange auf diesen Tag gefreut und dem Besuch der Schützenbrüder und -schwestern mit großer Vorfreude entgegengeblickt.

Gemeinsam mit ihrem König Dietmar Haneke begrüßte sie die Gäste und freute sich über das herzliche Miteinander zwischen Bruderschaft und Altenheim.

Anwesend waren der Jung- und Altschützenvorstand der Bruderschaft, die Fahnenabordnungen sowie der gesamte Hofstaat. Der Aufenthaltsraum war mit den Farben der Schützen festlich geschmückt, und alle Beteiligten verbrachten einen lebendigen Nachmittag in geselliger Runde bei Bratwurst und kühlen Getränken.

Die Bewohnerinnen und Bewohner nutzten die Gelegenheit für viele Gespräche und ließen den Tag gemeinsam mit den Gästen in fröhlicher Atmosphäre ausklingen. Ebenso staunten die Bewohner des Albert-Schweitzer-Hauses über die prachtvollen Uniformen und besonders über das wunderschöne Kleid der Königin.

So wurde die Nachfeier zu einem Ereignis, das die Verbindung zwischen den Generationen auf besondere Weise stärkte. Es war ein Tag voller Herzlichkeit, der  allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben dürfte.